Einführung in FASD mit folgenden Schwerpunkten:
Diagnostik im Erwachsenenbereich – Screening, Differentialdiagnostik ADHS, Borderlinestörungen, PTBS
Gegenübertragung, Therapieansätze,
Für Menschen mit FASD bewährte Therapieansätze in der Suchthilfe (Grant, 2020), Anpassung von Motivierender Gesprächsführung (Dubovsky, 2020)
Einführung in die neuro-behaviorale Perspektive
Impulsvorträge, Erfahrungsaustausch mit FASD-Erfahrungsexpert*innen
Die Teilnehmenden können nach der Fortbildung die zentrale Symptomatik und Ätiologie von FASD benennen und kurz erklären und unterscheiden FASD von häufig überlappenden Diagnosen wie ADHS, Borderline-Persönlichkeitsstörungen und PTBS
Die Teilnehmenden erläutern die neuro-behaviorale Perspektive bei FASD und erklären, wie diese Perspektive Alltags- und Behandlungsstrategien beeinflusst
Die Teilnehmenden erweitern ihre Beratungskompetenz, die die Kommunikation mit erwachsenen Menschen mit FASD erleichtern
Die Teilnehmenden lernen eine angepasste Form der Motivierenden Gesprächsführung (nach Dubovsky, 2020) und reflektieren Stärken und Grenzen der Anwendung
Die Teilnehmenden können auf Basis vorgestellter, in der Suchthilfe bewährter Therapieansätze (u. a. Grant, 2020) ein kurzes, evidenzbasiertes Interventions-/Betreuungsangebot skizzieren, das auf neuro-behavioralen Strategien beruht
Die Teilnehmenden zeigen nach der Fortbildung eine erhöhte Sensibilität für die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit FASD und benennen Grenzen eigener Handlungsmöglichkeiten in der Suchthilfe
Die Teilnehmenden schätzen die Bedeutung von Beteiligung von FASD-Erfahrungsexpert*innen und planen, wie sie diese Expertise in ihre Arbeit (einbeziehen können